Was macht dich und deine Idee so einzigartig?

Jeder Mensch ist einzigartig. Doch das mit der Einzigartigkeit ist so eine Sache. Einerseits ist sie großartig, denn wer will schon gewöhnlich sein. Andererseits will kaum jemand all zu einzigartig sein. Schon im Kindesalter wird sie uns oftmals „abtrainiert“ damit wir gesellschaftliche Normen und Anforderungen besser erfüllen. Jene die aus der Masse herausstechen, haben es oft schwerer Anschluss zu finden oder werden als „Verrückte“ abgetan.
 
Obwohl es natürlich weiterhin gesellschaftliche Normen und Verhaltensweisen gibt, rückt später diese Einzigartigkeit wieder mehr in den Vordergrund. In Bewerbungsgesprächen und Businessplänen sollen wir beschreiben was uns und unsere Ideen denn so einzigartig, so außergewöhnlich macht, warum genau wir die richtige Wahl für gewisse Aufgaben sind.
 
Nach vielen Jahren der Anpassung und des „Nicht-zu-sehr-auffallen-wollens“, fällt uns die Antwort darauf jedoch oftmals nicht leicht.

IM PERSONAL BRANDING COACHING GEHEN WIR DAHER ZUNÄCHST GANZ GENAU DARAUF EIN WAS DICH AUSZEICHNET, ERARBEITEN DEINE VISION UND JENE WERTE, DIE DEINEM HANDELN ZUGRUNDE LIEGEN.

Sehr oft äußern sich an dieser Stelle bereits Selbstzweifel und Ängste ob es denn möglich sei sich gegenüber der großen Konkurrenz durchzusetzen. Doch von diesem Gedanken sollten wir uns verabschieden. Denn es geht nicht darum sich gegenüber irgendjemandem zu behaupten. Und es gibt kaum ein Thema, das noch neu ist.
 
Aber die Art und Weise wie du das Thema angehst, dein persönlicher, unverwechselbarer Blick auf die Dinge, ist einzigartig und darum geht es.

„GUTE PERSONAL BRANDS ZEICHNEN SICH DADURCH AUS, DASS SIE THEMEN NICHT NEU ERFINDEN, SONDERN ANDERS UND EINZIGARTIG BESETZEN.“ (Tijen Onaran)

Durch den Vergleich mit anderen – insbesondere auf Social Media – fühlen wir uns meist kleiner und schlechter, da wir vor allem jene Dinge sehen, die wir (noch) nicht können oder haben. Aus diesem Grund sollten wir uns schlichtweg nicht ständig vergleichen. Oder zumindest darauf achten auf welche Art und Weise wir das tun.
 
Denn in regelmäßigen Abständen erachte ich es dennoch als äußerst wichtig bewusst einen Blick auf den Mitbewerb und das Geschehen innerhalb der Branche zu werfen – einfach um am Ball zu bleiben, zu wissen wohin sich die Branche entwickelt und um zu entscheiden wo will ich dabei sein und wo eben auch nicht.

DAS KANN NUR EINE BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG SEIN, WENN MAN AUCH WEISS WAS VOR SICH GEHT.

Im Vordergrund steht hierbei jedoch niemals der Wettbewerb. Es geht immer um einen wertschätzenden Blick auf andere und auch auf einen selbst. Jede*r ist einzigartig und macht die Dinge auf die eigene Art und Weise – weder besser, noch schlechter.
 
Denn aus einem Wettbewerbsgedanken heraus kann sich kaum ein produktiver, konstruktiver Dialog entwickeln. Anstatt Neid, sind gegenseitige Anerkennung und gemeinsamer Erfolg gesunde Motivationen, die langfristig erfolgreich machen können.

LASST UNS GEGENSEITIG INSPIRIEREN UND VOREINANDER LERNEN. JEDE*R HAT PLATZ.

Fotos: © Stephanie Wolff